Batterien & Akkus richtig lagern: haltbar fürs Notfalllager
Auf einen Blick
Batterien im Notfalllager sind nur etwas wert, wenn sie nach Jahren noch laufen. Alkaline-Batterien laufen aus und zerstören Geräte, Lithium hält länger, und Eneloop-Akkus sind die wartungsärmste Lösung. So lagerst du richtig.
Das Auslauf-Problem
Alkaline-Batterien (die Standard-AA/AAA) neigen dazu, mit der Zeit auszulaufen — die Kalilauge zerstört dann das Gerät, in dem sie stecken. Deshalb gilt: Geräte im Notfalllager immer mit entnommenen Batterien lagern, Batterien getrennt in der Originalverpackung oder einer Box.
Haltbarkeit nach Typ
- Alkaline: 5–10 Jahre Lagerung, aber Auslaufrisiko — nicht in Geräten lassen
- Lithium (Einweg, z. B. AA-Lithium): 10–20 Jahre haltbar, läuft praktisch nicht aus, kältefest — die beste Einweg-Wahl fürs Lager
- NiMH-Akkus (Eneloop): wiederaufladbar, laufen nicht aus, behalten nach Jahren noch einen Großteil der Ladung (Low-Self-Discharge) — die wartungsärmste Lösung
Richtig lagern
- Kühl und trocken lagern (Zimmertemperatur reicht, Hitze meiden)
- Pole nicht kurzschließen — Originalverpackung oder Batteriebox nutzen
- Alte und neue Batterien nicht mischen, gleiche Marke/Ladezustand
- Eneloop alle 1–2 Jahre nachladen, Ladezustand prüfen
- Zweimal im Jahr Lager und Geräte durchtesten
Passt dazu: Notfallradio ohne Akku-Falle, Stirnlampen für den Blackout.
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